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Getreidemühle für tansanische Frauen

Ermöglicht durch die Spenden Willicher Bürger konnte eine Frauengruppe in Tansania nun eine Getreidemühle anschaffen. Im vergangenen Jahr hatte die Leprahilfe Schiefbahn einen Projektantrag der Frauen aus dem Ort Mbamba Bay am Ufer des Malawisees im Süden Tansanias erhalten.  Mangelernährung in der Region ist weit verbreitet, und dies obwohl die klimatischen Bedingungen den Anbau von Lebensmitteln, insbesondere Getreide, zulassen. Ein Grund für die schwierige Ernährungssituation ist die Tatsache, dass den Menschen dort nur sehr primitive Methoden der Weiterverarbeitung zur Verfügung stehen. Durch die Anschaffung der Getreidemühle können die Frauen nun ihr Getreide selbst mahlen und machen sich dadurch zu Selbstversorgern und unabhängig von schwankenden Lebensmittelpreisen. Darüber hinaus können die Frauen Überschüsse verkaufen und so ihren Familien zu einem kleinen zusätzlichen Einkommen verhelfen. Die Ernährungssituation hat sich stark verbessert, die Mangelernährung hat abgenommen. Da die Gebühren für die Nutzung der Mühle gering sind, wird sie rege genutzt und ist inzwischen auch zu einem sozialen Zentrum geworden. Die Initiatorin des Projektes, die Benediktiner-Schwester Felistas Kumburu, bedankt sich ganz herzlich bei allen Spendern.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 25. Februar 2015 )  

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